Gestern wurde ich befragt, ob es nicht zum ersten Teil des Videos der Lesung Hamed Abdel-Samad’s einen weiteren Teil gibt.
Gibt es! Sogar zwei:
Gestern wurde ich befragt, ob es nicht zum ersten Teil des Videos der Lesung Hamed Abdel-Samad’s einen weiteren Teil gibt.
Gibt es! Sogar zwei:
Neuer Ärger im Bistum Augsburg: Georg Alois Oblinger, der Stadtpfarrer von Ichenhausen, hat regelmäßig für die „Junge Freiheit“ geschrieben – eine rechtskonservative Wochenzeitung. Bischof Konrad Zdarsa ist entsetzt – und hat dem Pfarrer nun die Mitarbeit verboten.
„Aber alles Geschriebene wartet letzten Endes doch auf den Leser. Die Kirche kennt nicht nur das Lesen aus der Heiligen Schrift; sie hat überdies stets empfohlen, den eigenen Glauben durch gute Lektüre zu vertiefen.“ Fast scheint es, als ob Georg Alois Oblinger, der Stadtpfarrer von Ichenhausen im Kreis Günzburg, sich mit diesen Worten visionär von seinen getreuen Lesern verabschiedet hat. Weiterlesen

Unter dem Motto „Austritt zum Hasenfest – kollektiver Kirchenaustritt Ostern 2012″ findet am Gründonnerstag, den 05. April 2012 eine Kirchenaustrittsaktion am Mainzer Standesamt und vielen anderen Städten Deutschlands statt.
Warum diese Aktion ?
Weil wir denken, dass es in unserer Gesellschaft eine Vielzahl von Menschen, Organisationen und Projekten gibt, die alle unser Geld und unsere Unterstützung mehr verdient haben als die beiden Großkirchen. Weiterlesen
Günther Beckstein, ehemaliger bayerischer Ministerpräsident und Mitglied im EKD-Präsidium, hat Verständnis für christliche Vorbehalte gegen Schwule und Lesben gezeigt.
„Die Bibel verurteilt praktizierte Homosexualität ohne Ausnahme“, erklärte der 67-jährige in der „Zeit“-Beilage „Christ & Welt“. Daher sei es für ihn „schwierig, dass in evangelischen Pfarrhäusern homosexuelle Partnerschaften gelebt werden.“ Er könne den Protest von acht Altbischöfen gegen eine solche Regelung verstehen. Die Geistlichen hatten Entscheidungen der bayerischen und mitteldeutschen Landeskirchen kritisiert, homosexuelle Pfarrer unter bestimmten Voraussetzungen mit ihrem Partner zusammenleben zu lassen. Beckstein erklärte, er habe dem Gesetz trotz eigener Bedenken zugestimmt.
Er habe nur eingewilligt, weil die evangelische Kirche trotz der Reform am Leitbild von Ehe und Familie festhalte. „Auch der homosexuelle Pfarrer und die lesbische Pfarrerin müssen die Familie in den Mittelpunkt ihrer Arbeit stellen“, erklärte Beckstein.
In einigen Schulen wurde versucht, die Evolutionstheorie gegen die biblische Schöpfungslehre auszutauschen. Die Parteien streiten nun, ob man beschwichtigen oder zum Kulturkampf blasen soll
Lernen Schüler in NRW künftig, dass der Mensch erst vor rund 6000 Jahren entstand – und zwar schlagartig in Gestalt von Adam, aus dessen Rippe anschließend Eva geformt wurde? Und wird all das mit dem Etikett „wissenschaftliche Erkenntnis“ versehen?
Vor allem Grüne und Sozialdemokraten warnten am Donnerstag im Landtag davor, dass in einigen Schulen die biblische Schöpfungsgeschichte die Evolutionstheorie bereits verdränge. Vertreter aller Fraktionen stimmten zwar überein, im Biologieunterricht dürften keinesfalls kreationistische Weltentstehungslehren als wissenschaftlich glaubwürdig vorgestellt werden.
Aber trotzdem prallten die Ansichten der Fraktionen im Parlament hart aufeinander. Während grüne und rote Redner sich als Kreationisten-Fresser gerierten, warfen CDU und FDP der Opposition vor, die Gefahr überhaupt erst herbeizureden.